Archive for the 'MITTEL' Category

“Die Süddeutsche wird ja immer besser: Jetzt koordinieren sie bereits Titelbild mit Werbebeilage auf erfrischend subtile Art und Weise.” schreibt Frank Hutter heute Frueh via Email.
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Das erinnert mich an eine alte Arbeit von simonex, die collection esthetique (Web’Kunst anno 1999), die auch Aehnlichgkeiten von Bildern aus Kriegsdarstellungen und Mode sichtbar macht.

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not only ordering will be more comfortable, also delivery. But things can get wrong, when machines get self-organized:

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thanks Evy for sending the image by QuantumPirate, who provoked amazon with his funny fake.

Fleischatlas 2014

Für eingefleischte Vegetarier nicht neues – gutes Futter, um sich bei Fleischfreunden beliebt zu machen:

DER FLEISCHATLAS 

Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel der Monde Diplomatique zum download als PDF.

 

 

die herde wächst

Das Transatlantic-Trade-and-Investment-Partnership-Abkommen, TTIP, ist kein klassisches Freihandelsabkommen. Es geht nicht um die Abschaffung von Zöllen und Handelsschranken, weil es die zwischen Europa und den USA kaum noch gibt. Ziel ist vielmehr der Abbau von so genannten „nicht-tarifären Handelshemmnissen“. Als Handelshemmnis können die Vertragspartner alles definieren: Verbraucherschutz, Kennzeichnungspflicht, Datenschutz, Arbeitnehmerrechte.

Sofern das Recht dem Handel hinderlich ist (oder auch nur dem Interesse wichtiger Großkonzerne einer Seite widerspricht) soll es „harmonisiert“ werden. Das heißt praktisch meist, dass Standards gesenkt werden. Und zwar durch einen Vertrag zwischen Staaten oder Staatenbünden wie der EU. Die Vertragsverhandlungen finden ohne Transparenz, ohne Debatte und Beteiligung der demokratisch gewählten Parlamente statt. Die Parlamente können am Schluss nur noch Ja oder Nein zu dem ganzen Vertrag sagen. …

aus der Kampagne auf campact.de | Clicktivismus > Appel unterzeichnen!

TIPP INFORGRAFIK

Alles wird über Internet gekauft …

… So füllen sich unsere Straßen mit Paketbotenautos, entlang der Autobahnen entstehen riesige Warenverteilzentren, und zweifellos wird es im Inneren der Städte in absehbarer Zeit kein einziges Geschäft mehr geben, wozu denn? Aber da sind ja dann nutzlose Räume, leere Läden, was machen wir damit?

Im Anschluss skizziert Axel Hacke in seiner Kolumne im SZ Magazin “Das Beste aus aller Welt” im Heft 05/2014 eine fantastische Vision: die Innenstädte werden belebt durch Künstler zu Freiräumen der Muse, der Poesie, des Flanierens, … denn für den Konsum werden sie jetzt nicht mehr gebraucht. Das inspirierende an seinem wie immer charmant geschriebenen Artikel ist diese plastische Darstellung einer Vision, dieses “es könnte ganz anders sein und zwar so”, und folglich auch, “was wir haben ist nicht Gottgegeben” (z.B. die konsum-optimierten Innenstädte, Einkaufstraßen, Fußgängerzonen). Was Hacke hier vollzieht ist eine lockere Vorlage, für Schreibende, Designer, Künstler und eigentlich für Alle. Wir dürfen so frei sein unsere Träume einer anderen Welt zu skizzieren . Das ist ja schon mal ein erster Schritt. Leben müssen wir in der gegenwärtigen Welt, aber vorstellen dürfen wir uns alles (hierzu: Zizek im unabsichtlich witzigen Vortrag bei Occupy). Und in vielen Situationen können wir die Visionen auch ausprobieren. Die Gemeinschaftsgärten fallen mir dazu ein. Hier werden alternative Weisen des Zusammenlebens und -arbeitens erprobt – ausgezeichnet reflektiert im Buch Urban Gardaning. Eine Vielfalt an anderen Beispielen, wo Menschen spielerisch ernsthafte Alternativen gestalten sind im wunderbaren Band Die Stadt der Commonisten zusammengestellt (Vortrag von Christa Müller). Motto: nicht das Lamento und die theoretische Analyse verändern die Welt zu besseren, sondern die kreative und kollektive Praxis.

Überall poppen Alternativen auf, die konkrete Utopien entwerfen oder gar leben. Die letzte ist mir in einem Vortrag des Designers Ruedi Baur begegnet, der die öffentlichen Beschriftungen der Kleinstadt Nègrepelisse nicht wie für Designer üblich selbst entworfen hat, sondern den Bürgern geholfen hat diese selbst zu machen. Erstanden ist nicht nur ein anderes Stadtbild, sondern auch eine anderes Leben –  ein gemeinsames Schaffen, Sprechen, Zusammentreffen und gestalten (mehr zu: “Imaginer Nègrepelisse !“). Designer gestalten nicht mehr die Welt von Konsumenten, sondern helfen Bürgern ihre Welt selbst zu gestalten. Von Design-Diktator zum Gestaltungs-Fazilitator.

… and therefor, for the first time on this blog i promote a venture that arrived to me via email by someone i don’t know without and without asking for it


Peter Weibel & Co sind wieder cool. [danke, Evy für den Link]

…but always worth a quick look.
competitor_logos
… even if it is not any more subversive, but only a kind of viral advertising of stocklogos.com. Seems to work ;) Thanks Matteo for the link.

Logo manipulation seems to be back again: “How i see it” = Visual Identity Correction
mcdonalds-fat-logo
from behance.net.
more on de-brand.net softdrink (pepsi)die Wahrheit über Pesi
müh geht gegen null
müh geht gegen null (Deutsche Bank), liquidatedmcdonalds.jpg
zevs liquidated logos, etc.

MitbürgerInnen,
am Sonntag sind schon wieder Wahlen, also hörts auf mit dem Rumblödeln und nehmts es diesmal ernst.

Letzte Woche hat gezeigt was da alles passieren kann!
Hinterher könnt Ihr Schnappschildkröten in Irsee suchen gehen…..

Hirsch – Ausländermaut auch für Fussgänger!

Klaus (Wummy) Thomas, Betreiber des “Hirsch” in Lindenberg/Buchloe im Ostallgäu bei Landsberg (fb.com/hirschlindenberg)

gefunden in tuncay’s triptown-newsletter, ausgabe 20.9.2016, Betreff “Wiesn hab ich ganz vergessn, aber Wurscht…”

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