Archive for the 'THEMA' Category

not only ordering will be more comfortable, also delivery. But things can get wrong, when machines get self-organized:

amazon-drones-are-coming

thanks Evy for sending the image by QuantumPirate, who provoked amazon with his funny fake.

or at least intelligently: Talks, Debates and Action at the degrowth conference 2014 in Leipzig.

logo-degrowth-header

The focus of the 2014 conference is on concrete steps towards a society beyond the imperative of growth. The conference will give room for scientific debates, exchange between activists and economic pioneers as well as artistic approaches to the subject. Both scientific insights and concrete projects and policies will be presented, experimented with and discussed. It is part of an international cycle of events: so far, there have been conferences on degrowth in Paris 2008, in Barcelona 2010 and in Venice and Montreal 2012.

… a growth-based economic and social system cannot have a future … read more.

The program is rich and covers many dimensions of the complex topic with several facets. The schedule on the web site gains access to the intertwingled papers and events of divers formats = a nice hypertext with a not-so-nice user interface and visual presentation.

via designdesaster

A concise Joseph J. Atick discourse on the power and risk brought by the combination of face recognition, the ubiquity of point-and-shot camera (mobile phones), the availability of identified faces on the web together with public information on everybody:

Atick must know, he “had co-founded one of the original facial recognition companies, Visionics Corporation. Over the years, Dr. Atick co-founded and managed several companies focused on technology transfer and development, and has served as a technical advisor to many high-tech enterprises and organizations, including NATO” says his profile on forbes.

Fleischatlas 2014

Für eingefleischte Vegetarier nicht neues – gutes Futter, um sich bei Fleischfreunden beliebt zu machen:

DER FLEISCHATLAS 

Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel der Monde Diplomatique zum download als PDF.

 

 

die herde wächst

googlecar

Google presented its new self-driving car in a really smart and sympathetic video, where normal non-geek people express there genuine fascination about the magically driving car.

But i find very convincing the argument of Frank Rieger (speaker of the CCC): Google invests in self-driving cars, so that people have more time to use their apps and click their ads.

amazon_dash

Every member of the family can use Dash to easily add items to your AmazonFresh shopping list. Keep it on your kitchen counter or hang it on the refrigerator. Did your kids just eat the last of the cereal? Conveniently refill and restock your home’s everyday essentials, and have fun doing it.

… just stay home and everything you need arrives. Don’t waist time in the world outside. Another little step towards a brave new world matrix black mirror.

more on fresh.amazon.com/dash/
@Matteo: Thanks for the link!

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… the late-capitalist digital death, a media event so intoxicating that even people who are not technically “celebrated” are seconded from their death scenes, to the benefit of nothing.

interesting article about the (social) media echo on the death of Peaches Geldof (the guardian).

den 3 Grundsätzen vom Unternehmer Heini Staudinger (GEA) ist nichts hinzuzufügen, außer vielleicht eine Übersetzung für unsere norddeutschen Freunde ;)

1. Geh, scheiss di ned oa (“Fürchte Dich nicht” würde Jesus sagen ;)

2. Bitte sei ned so deppert (“Sei nicht Naiv, sondern probiere alles gut abzuwägen”)

3. Lass di leitn von da Liebe (“Let Love Rule”)

und ganz nebenbei sagt der Heini ein paar Schlaue Sachen über Branding und Werbung.

 

Das Transatlantic-Trade-and-Investment-Partnership-Abkommen, TTIP, ist kein klassisches Freihandelsabkommen. Es geht nicht um die Abschaffung von Zöllen und Handelsschranken, weil es die zwischen Europa und den USA kaum noch gibt. Ziel ist vielmehr der Abbau von so genannten „nicht-tarifären Handelshemmnissen“. Als Handelshemmnis können die Vertragspartner alles definieren: Verbraucherschutz, Kennzeichnungspflicht, Datenschutz, Arbeitnehmerrechte.

Sofern das Recht dem Handel hinderlich ist (oder auch nur dem Interesse wichtiger Großkonzerne einer Seite widerspricht) soll es „harmonisiert“ werden. Das heißt praktisch meist, dass Standards gesenkt werden. Und zwar durch einen Vertrag zwischen Staaten oder Staatenbünden wie der EU. Die Vertragsverhandlungen finden ohne Transparenz, ohne Debatte und Beteiligung der demokratisch gewählten Parlamente statt. Die Parlamente können am Schluss nur noch Ja oder Nein zu dem ganzen Vertrag sagen. …

aus der Kampagne auf campact.de | Clicktivismus > Appel unterzeichnen!

TIPP INFORGRAFIK

Alles wird über Internet gekauft …

… So füllen sich unsere Straßen mit Paketbotenautos, entlang der Autobahnen entstehen riesige Warenverteilzentren, und zweifellos wird es im Inneren der Städte in absehbarer Zeit kein einziges Geschäft mehr geben, wozu denn? Aber da sind ja dann nutzlose Räume, leere Läden, was machen wir damit?

Im Anschluss skizziert Axel Hacke in seiner Kolumne im SZ Magazin “Das Beste aus aller Welt” im Heft 05/2014 eine fantastische Vision: die Innenstädte werden belebt durch Künstler zu Freiräumen der Muse, der Poesie, des Flanierens, … denn für den Konsum werden sie jetzt nicht mehr gebraucht. Das inspirierende an seinem wie immer charmant geschriebenen Artikel ist diese plastische Darstellung einer Vision, dieses “es könnte ganz anders sein und zwar so”, und folglich auch, “was wir haben ist nicht Gottgegeben” (z.B. die konsum-optimierten Innenstädte, Einkaufstraßen, Fußgängerzonen). Was Hacke hier vollzieht ist eine lockere Vorlage, für Schreibende, Designer, Künstler und eigentlich für Alle. Wir dürfen so frei sein unsere Träume einer anderen Welt zu skizzieren . Das ist ja schon mal ein erster Schritt. Leben müssen wir in der gegenwärtigen Welt, aber vorstellen dürfen wir uns alles (hierzu: Zizek im unabsichtlich witzigen Vortrag bei Occupy). Und in vielen Situationen können wir die Visionen auch ausprobieren. Die Gemeinschaftsgärten fallen mir dazu ein. Hier werden alternative Weisen des Zusammenlebens und -arbeitens erprobt – ausgezeichnet reflektiert im Buch Urban Gardaning. Eine Vielfalt an anderen Beispielen, wo Menschen spielerisch ernsthafte Alternativen gestalten sind im wunderbaren Band Die Stadt der Commonisten zusammengestellt (Vortrag von Christa Müller). Motto: nicht das Lamento und die theoretische Analyse verändern die Welt zu besseren, sondern die kreative und kollektive Praxis.

Überall poppen Alternativen auf, die konkrete Utopien entwerfen oder gar leben. Die letzte ist mir in einem Vortrag des Designers Ruedi Baur begegnet, der die öffentlichen Beschriftungen der Kleinstadt Nègrepelisse nicht wie für Designer üblich selbst entworfen hat, sondern den Bürgern geholfen hat diese selbst zu machen. Erstanden ist nicht nur ein anderes Stadtbild, sondern auch eine anderes Leben –  ein gemeinsames Schaffen, Sprechen, Zusammentreffen und gestalten (mehr zu: “Imaginer Nègrepelisse !“). Designer gestalten nicht mehr die Welt von Konsumenten, sondern helfen Bürgern ihre Welt selbst zu gestalten. Von Design-Diktator zum Gestaltungs-Fazilitator.

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