Archive for the 'Rede' Category

De-Branding @ Bozen

Brandzeichen lassen sich nicht ausradieren. Man kann sie aber überlagern, sie verfremden oder ihnen andere Zeichen entgegen setzen. Man kann sich ihres Codes für eigene Zwecke bemächtigen. Man kann sie überhaupt erst als Brandzeichen entlarven und ihr Verhältnis zwischen Kreatur (Rindvieh / Konsument), Kreateur (Cowboy / Designer) und kreatowner (Landbesitzer / Auftraggeber) erkennbar machen. De-Branding […]

Gestern sprach ich (geboren 1968) auf dem Symposium 1968 heute. Die anderen Vortragenden waren intellektuelle Alt-68er [1], die sich damals theoretisch kritisch mit “den Verhältnissen” auseinandersetzten und auch praktisch versuchten dies mehr oder weniger radikal zu leben. Heute haben sie sich im Kultur- und Bildungsbetrieb etabliert.
Die Ganze Veranstaltung und Diskussion war für mich zunächst ein […]

Die Images von 1968

oder
Achtundsechzig als Marke
als Vortrag auf dem Symposium 68 heute an der FH-Würzburg.
“Das wilde Leben”, “Revolution” und “Freiheit” und die dazu gehörigen Bilder sind Images und Attitüden geworden, die für so ziemlich für alles verwendet werden, nur nicht im Sinne ihre eigentlichen Sinnes.

De-Branding spricht

auf dem Basics-Festival in Salzburg. Thema des Jahres: Guerilla. Zum Vortrag:

De-Branding - Kreislauf der Wandlungen von Images
Brandzeichen lassen sich nicht ausradieren. Man kann sie aber überlagern, sie verfremden oder ihnen andere Zeichen entgegen setzen. Man kann sich ihres Codes für eigene Zwecke bemächtigen. Man kann sie überhaupt erst als Brandzeichen entlarven und ihr Verhältnis zwischen […]

Für die jüngste Aktion der Yes Men, „verkleideten“ sich Mike Bonnano und Andy Bichlbaum als Florian Osenberg und Shepard Wolff, Vertreter von EXXON/Mobil. Sie stellten das Produkt vivoleum vor, für das die tödlichen Nebenwirkungen der Ölwirtschaft genutzt werden, um Öl zu produzieren – aus Leichen.
Florian Osenberg:
“With more fossil fuels comes a greater chance of disaster, […]

Auch die härtesten Kritiker dürfen Spaß haben. Selbst die härteste Kritik darf witzig sein. Leuchtendes Beispiel: Dr. Toni Mahoni
ein paar Auszüge aus seinem umfangreichen Werk:
Zum Thema
a) Macht und Verantwortung des Konsumenten: „Ketten“
b) Tücken des verantwortungsvollen Konsumes: „Prinzipien“
c) Vereinnahmung und Ausverkauf von (Sub)Kultur: „Rio Markt“
d) Leistungsdogma und Arbeit als Absorptionsmechanismus des Systems: „Sehnsucht nach Vakuum“
Es ist […]

McDonalds Interactive erklärt die Loslösung von der Mutterfirma, da sie die klimaschädigende Politik und Praxis des Konzerns nicht mehr unterstützen wollen. Auf der Web Site bringen sie ihre Argumente vor. Vor allem weisen sie darauf hin, daß die CRS*-Programme von McDonalds nicht mehr als geschickte PR sind. Zur Vertiefung wird eine Studie der Standford University […]