{"id":261,"date":"2007-07-12T00:55:09","date_gmt":"2007-07-11T22:55:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.de-brand.net\/blog\/%e2%80%9ehow-to-look-at-billboards%e2%80%9c\/"},"modified":"2007-07-12T00:55:09","modified_gmt":"2007-07-11T22:55:09","slug":"%e2%80%9ehow-to-look-at-billboards%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.de-brand.net\/blog\/2007\/07\/12\/%e2%80%9ehow-to-look-at-billboards%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"\u201eHow to Look at Billboards\u201c"},"content":{"rendered":"<p>ist das <a href=\"http:\/\/www.stayfreemagazine.org\/admap\/howardgossage.html\">Essay von Howard Gossage<\/a> betitelt, in dem er auf pointierte Art und Weise gegen Au\u00dfenwerbung argumentiert. Dabei war Gossage keineswegs gegen Werbung im Allgemeinen. Im Gegenteil, er war selbst Werber. Doch Au\u00dfenwerbung ist seiner Meinung nach visuelle Umweltverschmutzung, da es unm\u00f6glich ist ihr auszuweichen. Im TV kann ich zappen oder ausschalten. In einer Zeitung weiterbl\u00e4tter oder sie erst gar nicht kaufen. Au\u00dferdem, so argumentiert er, h\u00e4tte Au\u00dfenwerbung kein Medium, das von der Au\u00dfenwerbung profitiert, oder, das gar nur durch diese Form der Werbung zu Stande k\u00e4me. W\u00e4hrend Zeitungen und Fernsehen ohne Werbung gar nicht existieren w\u00fcrden (zumindest nicht im gegenw\u00e4rtigen System und in ihrer aktuellen Ausgestaltung). Dadurch erzeugt Werbung einen Mehrwert. Wie gesagt, Goosage ist nicht gegen Werbung und sicherlich auch kein Antikapitalist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.your-me.com\/debranding\/blog\/wp-content\/uploads\/2007\/07\/ad2.jpg\" width=\"535\" height=\"401\" alt=\"Aussenwerbung Sema 2\" class=\"imageframe imgalignleft\" \/><\/p>\n<p>Also <a href=\"http:\/\/flickr.com\/photos\/tonydemarco\/sets\/72157600075508212\/\">weg mit der Au\u00dfenwerbung<\/a> oder es so wie die Japaner machen: Plakate bestehen haupts\u00e4chlich aus einem gigantischen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Strichcode#2-D-Strichcode\">Sematag oder genauer gesagt QR-Codes<\/a> bestehen. Erst wenn ich meine Handy-Kamera darauf richte erhalte ich die Botschaft bzw. den Link. Nat\u00fcrlich sind nur einige wenige Plakate dort so, aber nehmen wir mal an alle Plakate d\u00fcrften gar nicht anders sein. W\u00fcrde zwar absurd aussehen, wenn die Stadt zur Sematag-Landschaft w\u00fcrde, aber die Freiheit der Wahl w\u00e4re zumindest wieder einigerma\u00dfen hergestellt. Und wir h\u00e4tten eine <a href=\"http:\/\/www.semapedia.org\/\">maschinenlesbare Stadt<\/a> anstatt eine <a href=\"http:\/\/www.medienkunstnetz.de\/works\/the-legible-city\/\">lesbare Maschinenstadt<\/a>. Meine Maschine k\u00f6nnte das alles sch\u00f6n lesen und nach meinen Pr\u00e4ferenzen filtern. Also ich ginge mit meinem always-on-rundum-Sematag-Scanner auf der M\u00fctze durch die Stadt und ab und an macht mich mein iPone darauf aufmerksam, da\u00df es da etwas nach meinem Geschmack gibt. Cool. Doch eigentlich h\u00e4tte ich&#8217;s lieber gleich, wie in <a href=\"http:\/\/www.de-brand.net\/blog\/entspannte-stadt\/\">Sao Paolo<\/a> und k\u00f6nnte selbst mit offenen Augen durch die Stadt gehen ohne den Codes des Konsums permanent ausgesetzt zu sein.<\/p>\n<p>Mein Dank gilt Fabio, der mich durch seinen <a href=\"http:\/\/www.de-brand.net\/blog\/entspannte-stadt\/#comments\">Kommentar zum Sao-Paolo-Posting<\/a> auf Gossage gebracht hat und mir au\u00dferdem Fotos von den japanischen Sematag-Plakaten geschickt hat. Grazie Fabio!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ist das Essay von Howard Gossage betitelt, in dem er auf pointierte Art und Weise gegen Au\u00dfenwerbung argumentiert. Dabei war Gossage keineswegs gegen Werbung im Allgemeinen. Im Gegenteil, er war selbst Werber. Doch Au\u00dfenwerbung ist seiner Meinung nach visuelle Umweltverschmutzung, da es unm\u00f6glich ist ihr auszuweichen. Im TV kann ich zappen oder ausschalten. 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