The Descriptive Camera works a lot like a regular camera—point it at subject and press the shutter button to capture the scene. However, instead of producing an image, this prototype outputs a text description of the scene.
Der Idee Doktor Murkes* folgt Frank Bubenzer und sammelt Schweigen und andere unerhörte Momente aus dem Fernsehen. Im Ergebnis wesentlich erhabener als das ursprüngliche Rohmaterial TV.
* Doktor Murkes gesammeltes Schweigen ist eine Kurzgeschichte von Heinrich Böll. “Das titelgebende Hobby des Dr. Murke besteht darin, dass er aus Bändern herausgeschnittenes Schweigen sammelt, um es sich abends zur Erholung von der Hohlheit und Geschwätzigkeit des Mediums, also zur Seelenhygiene, vorzuspielen.” (wikipedia.de)
Mehr auf anmutige Medienverwurschtungen sind auf der Site von Frank Bubenzer zu finden.
Orientierung und Kritik – alles auf einer Karte (zu einem Vortrag von Matthew Taylor, gezeichnet und animiert von cognitive media):
@ Alex: danke für den Link
In dem Zusammenhang ist auch die Umfrage der FTD unter 1100 deutschen Ökonomen interessant – nicht so witzig und nicht ganz so fundamental in der Kritik, aber dennoch überraschend linkslastig. Hier ein paar Worte aus der Zusammenfassung:
Weil sie die Finanzkrise nicht ahnten, müssen sie viel Spott einstecken. Welche Lehren ziehen Deutschlands Ökonomen daraus? Was empfehlen sie jetzt? Mehr als 1100 Experten haben auf die große Umfrage der FTD in Kooperation mit dem Verein für Socialpolitik geantwortet.
Deutschlands Durchschnittsökonom wählt Grün oder Gelb, findet den alten Briten John Maynard Keynes am wichtigsten, zweifelt an der Schuldenbremse und hält eine Steuerreform für relativ bis sehr wichtig.
Antworten, aus denen […] eins […] durchschimmert: wie sehr die Zunft von der Krise gepackt ist – und wie sehr sie um neue Antworten auf wirtschaftspolitische Probleme ringt.
[…] Zu den größten Aufsteigern zählen auf der Bedeutungsskala auch die Nobelpreisträger Paul Krugman, Joseph Stiglitz und George Akerlof
weiter auf FTD.de. In der gedruckten Ausgabe vom 25.7. sind die Ergebnisse infografisch ansprechend dargestellt. Schade, daß dies nicht auf der Web Site so zu sehen ist.
Solch einfache Mittel machen doch einiges klar und ziehen verzerrte Realitäten wieder glatt, wie auch die exzellente “Image vs. Facts“-Grafik aus der Arbeit “reality checking device” von Susanna Hertrich.
A la “Delete”… Wollte nur ausprobieren, wie eine maschinenlesbare Stadt aussehen koennte… Die Werbetafeln komplett wegzumachen (wie in Sao Paulo) waer natuerlich das beste; den QR-Kompromiss faende ich aber auch nicht schlecht. Werbung nur fuer die, die Werbung sehen wollen. Aesthetisches Pixel-Overkill fuer alle anderen.
Die “Süddeutsche Zeitung” berichtet heute über eine “rätselhafte Plakataktion” in München: So waren gestern an vielen “Bild”-Zeitungskästen in der Münchner Innenstadt die ursprünglichen Schlagzeilen mit der Nonsense-Überschrift “‘Leser’ wehrt euch! 23 Exkremisten dönern deutsche Buben zu Tode” überklebt worden. [mehr]