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Orientierung und Kritik – alles auf einer Karte (zu einem Vortrag von Matthew Taylor, gezeichnet und animiert von cognitive media):

@ Alex: danke für den Link

In dem Zusammenhang ist auch die Umfrage der FTD unter 1100 deutschen Ökonomen interessant – nicht so witzig und nicht ganz so fundamental in der Kritik, aber dennoch überraschend linkslastig. Hier ein paar Worte aus der Zusammenfassung:

Weil sie die Finanzkrise nicht ahnten, müssen sie viel Spott einstecken. Welche Lehren ziehen Deutschlands Ökonomen daraus? Was empfehlen sie jetzt? Mehr als 1100 Experten haben auf die große Umfrage der FTD in Kooperation mit dem Verein für Socialpolitik geantwortet.

Deutschlands Durchschnittsökonom wählt Grün oder Gelb, findet den alten Briten John Maynard Keynes am wichtigsten, zweifelt an der Schuldenbremse und hält eine Steuerreform für relativ bis sehr wichtig.

Antworten, aus denen […] eins […] durchschimmert: wie sehr die Zunft von der Krise gepackt ist – und wie sehr sie um neue Antworten auf wirtschaftspolitische Probleme ringt.

[…] Zu den größten Aufsteigern zählen auf der Bedeutungsskala auch die Nobelpreisträger Paul Krugman, Joseph Stiglitz und George Akerlof

weiter auf FTD.de. In der gedruckten Ausgabe vom 25.7. sind die Ergebnisse infografisch ansprechend dargestellt. Schade, daß dies nicht auf der Web Site so zu sehen ist.

So kompakt wurden die globalen Zusammenhänge rund um Konsum selten auf den Punkt gebracht:

Auf der Site von The Story of Stuff gibt’s noch viel mehr Zeug zum Thema, seit neuestem auch ein gleichnamiges Buch.

Nicht ganz so umfassend und ‘punchy” ist der “Der Klimafilm” “Unsere Kleine Welt” von drei Kommunikationdesignstudenten der FH-Augsburg – dafür schräger und in jedem Fall ein informatives Vergnügen:

Making the Invisible Tangible auf Transforming Cultures – From Consumerism to Sustainability.

Have you ever wondered what an hour’s worth of paper grocery store bag usage looks like in America? Answer: like a forest.

Chris Jordan macht das unfassbare sichtbar. Die gigantischen Zahlen, mit denen der Abfall unseres Konsums taxiert wird, sind unbegreiflich. Chris Jordan stellt sie in atemberaubenden Bildern dar.

Ich zeige diese zweite Video wegen der beeindruckenden Bilder von Albertross-Skelleten mit Plastik-Müll. Ich teile nicht den Glauben des Vortragenden in Gefühle (das müsste man schon sehr differenzieren und selbst dann wäre es schwierig). Denn wie uns Colbert zeigt, wird oft genug eine Pseudo-Agumentation auf Glauben und Gefühlen aufgebaut, um damit sehr gefährliche Angelegenheiten zu propagieren.

According to Wikipedia, “Truthiness is a humorous term coined by Stephen Colbert in reference to the quality by which a person claims to know something intuitively, instinctively, or from the gut without regard to evidence, logic, or intellectual examination.

Seeing is believing ;) Sehen sie selbst:

The Colbert Report Mon – Thurs 11:30pm / 10:30c
The Word – Truthiness
www.colbertnation.com
Colbert Report Full Episodes Political Humor Skate Expectations

gefunden in dem ausgezeichneten Artikel The Political Economics of Stephen Colbert.

auf “einen Blick”:

Budget im VergleichPDF

aus der Serie “Wissen in Bildern” der Zeit.

Solch einfache Mittel machen doch einiges klar und ziehen verzerrte Realitäten wieder glatt, wie auch die exzellente “Image vs. Facts“-Grafik aus der Arbeit “reality checking device” von Susanna Hertrich.

Von der Site zum Film:

Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern überdauern und mit ihren unbekannten Zusatzstoffen unser Hormonsystem schädigen. Wussten Sie, dass Sie Plastik im Blut haben?

Regisseur Werner Boote zeigt in seinem investigativen Kinodokumentarfilm, dass Plastik zu einer globalen Bedrohung geworden ist. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Warum ändern wir unser Konsumverhalten nicht? Warum reagiert die Industrie nicht auf die Gefahren? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Und wer verliert?

Das ist ernst und hört sich auch so an. Der Film enthält aber auch einige sehr witzige Szenen, die das Absurde unsres Planet Plastic rüberbringen.

Image vs. Fact

aus  der Arbeit Reality Checking Device von Susanna Hertrich

via tartley.com

Nach dem Post How to look at billboards

A la “Delete”… Wollte nur ausprobieren, wie eine maschinenlesbare Stadt aussehen koennte… Die Werbetafeln komplett wegzumachen (wie in Sao Paulo) waer natuerlich das beste; den QR-Kompromiss faende ich aber auch nicht schlecht. Werbung nur fuer die, die Werbung sehen wollen. Aesthetisches Pixel-Overkill fuer alle anderen.

qr-new-york-quadrato

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